SV MEILSCHNITZ 1949 ​e.V.​​ ​  GEMEINSAM STARK - DAMALS WIE HEUTE.

SVM - NEWS

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5 days ago

SV Meilschnitz

+++ Spielberichte Spieltag 10 in Fürth am Berg +++

TSSV Fürth am Berg II 5:5 SV Meilschnitz II

- SVM scheitert an sich selbst -

In diesem Derby der beiden Reserven vom TSSV Fürth am Berg 2 gegen den SV Meilschnitz 2 schien die Favoritenrolle klar. Die heimischen Fürther stecken tief im Abstiegskampf während die Gäste vom SV Meilschnitz im Tabellenmittelfeld ohne Druck aufspielen können. Hinzu kam, dass auch die „Erste“ der Meilschnitzer bis auf drei Ausnahmen alles an Bord hatte und so eine gut besetzte Reserve auf das Feld geschickt werden konnte. Bei spätsommerlichem Wetter mit Sonne pur pfiff der Unparteiische Turek das Derby an.

Es ging auch gleich gut los für die Gäste. Man konnte von Beginn an dominant auftreten und erspielte sich auf dem engen Platz ein deutliches Übergewicht. In der dritten Minute brachte Kienert eine scharfe Hereingabe ins Zentrum, wo T. Wohlleben den Ball stark annehmen konnte, sich um die eigene Achse drehte und satt flach ins lange Eck traf. Weiterhin dominierten die Gäste das Geschehen, bis in der 13. Minute völlig ohne Not ein Fürther Spieler nahe der Eckfahne per Bodycheck zu Boden gestreckt wurde. Leider ist „nahe der Eckfahne“ innerhalb des Strafraums auf dem kleinen Platz uns so zeigte der Referee völlig zurecht auf den Punkt. Schremmer übernahm die Verantwortung und lochte sicher flach rechts ein. Dies schien die Gäste völlig aus dem Konzept gebracht zu haben, die in der Folge keine Mittel fanden die Defensive der Heimelf zu knacken. So hatte Meilschnitz zwar mehr Ballbesitz, aber bis auf etliche Freistöße (auch aus aussichtsreichen Positionen) keine großen Torchancen. Vielmehr waren es die Fürther, die auch ihren zweiten Abschluss in Minute 35 zum Führungstreffer in Person von Schütt nutzen konnten. Jetzt war völlig der Wurm drin bei den Gästen. Diese versuchten durch viel Ballbesitz und Rückpässen die Gäste etwas aus der Reserve zu locken. So einen Rückpass konnte dann ein Fürther dem Meilschnitzer Keeper stibitzen, der den Stürmer der Heimelf umriss und so der nächste berechtigte Elfmeter zu Gunsten der Fürther gepfiffen wurde. Glücklicherweise versagten dem Schützen hier die Nerven, sodass es mit dem knappen 2:1 für Fürth in die Kabine ging.

Nach dem Seitenwechsel sollte das Spiel an Dramatik und Spannung kaum zu überbieten sein. Die Meilschnitzer rannten wütend an und wollten den Ausgleichstreffer erzielen. Doch es kam anders. Nach einem langen Einwurf ließ der Meilschnitzer Keeper das Leder fallen und Schremmer stocherte die Kugel zum 3:1 in der 60. Minute in die Maschen. Doch die Meilschnitzer antworteten schnell und nach herrlicher Vorarbeit von Schwesinger konnte T. Wohlleben den Anschlusstreffer in Minute 64 erzielen. Doch es dauerte nur fünf Minuten ehe der der Fürther „Oldie“ Engel einen Eckball wuchtig in die Maschen köpfte und den alten Abstand wiederherstellte. Doch wieder ließ die Meilschnitzer Antwort nicht lange auf sich warten. Zwei Minuten später konnte Schwesinger eine traumhafte Hereingabe von Duckstein zum 4:3 versenken (71.). In der kurzweiligen Partie dauerte es wieder nur zwei Minuten bis Hoch die Nase voll hatte und sich energisch den Ball auf Höhe der Mittellinie abholte, im Tempo Richtung Fürther Tor dribbelte und per Vollspannstoß die Kugel wuchtig aus knapp 30 Metern in die Maschen jagen konnte. Jetzt schienen die Fürther stehend K.O. und es rollten wütende Angriffe quasi im Minutentakt auf das Fürther Gehäuse zu. Ein Freistoß von T. Wohlleben zischte nur um Haaresbreite über den Knick. Doch mit viel Geschick verteidigten die Fürther das 4:4 bis in die 85. Minute. Dann war es T. Wohlleben, der Schwesinger bediente und dieser in der 85. Minute zum vermeintlichen Siegtreffer traf. Doch dies sollte es noch nicht gewesen sein. Aufgrund von mehreren Wechseln, sechs gelben Karten und sechs Toren in der zweiten Hälfte ließ der Schiedsrichter sieben Minuten nachspielen. Und in der 95. Minute spielten die Meilschnitzer den Ball ohne Not in der eigenen Hälfte ins Seitenaus. Wer sich an die 60. Minute erinnert, weiß, dass hieraus Torgefahr entstehen kann. Und so kam es dann auch. Der weite Einwurf in den Torraum wurde länger und länger. Der Meilschnitzer Keeper verschätzte sich und so war es wieder Schremmer der sein Tor aus der 60. Minute kopierte und zum verdienten Ausgleich traf.

Am Ende geht das Ergebnis so auch vollkommen in Ordnung. Zwar zeigten die kleinen Meilschnitzer die bessere Spielanlage, doch wer solche haarsträubenden Fehler in der Defensive macht, der darf sich am Ende nicht beschweren, wenn es nicht zum Sieg reicht. Die Fürther belohnen sich spät für ihre couragierte Leistung gegen die favorisierten Gäste.

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TSSV Fürth am Berg 0:5 SV Meilschnitz

- SVM knackt harte Nuss am Ende deutlich -

Derby auf der engen stimmungsvollen Sportanlage des TSSV Fürth am Berg. Zu Gast hatten die Fürther mit dem SV Meilschnitz ein Team, dass durch vier Siege in Serie sich bis auf Platz 3 schieben konnte und so mit der Favoritenrolle vorlieb nehmen musste, gegen die Fürther die tief im Abstiegskampf festsitzen. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen pfiff der Unparteiische Jürgen Strauch das Derby pünktlich um 15 Uhr an.

Von Beginn an waren es die Gäste aus Meilschnitz die über viel Ballbesitz das Spiel kontrollierten. Allerdings sprangen in der ersten Hälfte hierbei nur wenige Torchancen heraus. Wenn es doch mal schnell nach vorne ging, konnten die Fürther die Angriffe durch robustes Einsteigen auch immer wieder unterbinden, was zwei Wechsel durch Verletzungen nach Foulspielen auch belegen. Dies ist auch überhaupt nicht negativ gemeint, denn die Fürther nahmen die Tugenden die ein solches Derby gegen favorisierte Gäste benötigt hervorragend an. Die beste Torchance hatte Y. Greiner nach knapp 15 Minuten als er mit einem satten Schuss am Fußreflex von Heimkeeper Höhn scheiterte. Kurz darauf erzielte Y. Greiner dann sein Tor, als er stark den Körper zwischen Ball und Gegenspieler brachte. Doch der Verteidiger der auf Y. Greiner auflief, fiel bei seinem harten einsteigen im Strafraum und zum Entsetzen aller Beteiligten entschied der Referee diesen regulären Treffer nicht zu geben. Es gab auch keinen Strafstoß sondern unerklärlicherweise Freistoß für Fürth. Somit war auch diese Chance dahin. Die Fürther zeigten in den Zweikämpfen den absoluten Willen und konnten so relativ unbeschadet die Erste Halbzeit überstehen – auch weil Höhn im Stile eines Volleyballers noch den Abschluss von Gästecapitain Dorst entschärfte. So ging es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Kabinen, da sich die Heimelf dieses Ergebnis erarbeitet hatte.

In der Halbzeit hatte Gästecoach Walter aber wohl die richtigen Worte gefunden. Denn nun waren die Meilschnitzer auch bei zweiten Bällen oder in den Zweikämpfen giftiger und konnten so den Mentalitätsnachteil der ersten Hälfte ausgleichen. Es dauerte auch nicht lange, bis sich dies auf das Ergebnis niederschlagen sollte. In der 54. Minute wurde Kramer 20 Meter vor dem Fürther Gehäuse in zentraler Position bedient. Dieser zog zwei Gegenspieler auf sich und leitete mit der Hacke perfekt in den Lauf von Dorst weiter. Dieser zog mit viel Dynamik auf die linke Seite und traf die Kugel am Strafraumeck satt, sodass diese oben im langen Eck unhaltbar einschlug. Dies war wie ein Dosenöffner, denn nun hatten die Gäste die absolute Kontrolle über die Partie. Zahlreiche Eckbälle oder Freistöße strahlten immer wieder Torgefahr aus. Doch Heimkeeper Höhn zeigte auf der Linie starke Reflexe und konnte so sein Team vorerst im Spiel halten. So dauerte es bis zur 66. Minute ehe Y. Greiner seinem „Manndecker“ enteilte und über die linke Seite auf und davon ging. Aus spitzem Winkel hatte er das Auge für den einlaufenden Röttger, der keine Mühe hatte den Ball ins leere Tor zu schieben. Nur zwei Minuten später war wieder Y. Greiner über die linke Seite durch, doch da Heimkeeper Höhn auf den erneuten Querpass spekulierte, setzte Y. Greiner das Leder aus spitzem Winkel dieses Mal selbst in die Maschen. Damit war das Spiel dann quasi auch entschieden. Die nächste Chance hatte wieder der kaum zu bändigende Y. Greiner, der im vollen Tempo noch den Keeper umkurvte, doch aus spitzem Winkel dieses Mal scheiterte. Bereits in der 71. Minute setzte wieder Y. Greiner seinen Gegenspieler unter Druck, klaute ihm die Kugel vom Fuß und wollte gerade ins lange Eck einschieben, als ihn der Verteidiger umriss. So blieb dem Schiedsrichter nichts anderes übrig als auf den Punkt zu zeigen. Kramer lochte gewohnt sicher ein und stellte in Minute 71 die Uhren auf 0:4. Anschließend nahmen die Meilschnitzer etwas den Fuß vom Gas und so plätscherte das Spiel etwas vor sich hin. Erst in der 89. Minute konnte Büttner mit Tempo der Heimkette davon laufen, schickte durch eine Körpertäuschung Keeper Höhn zu Boden und setzte die Pille ins leere Tor. Dies sollte auch der Endstand sein.

Am Schluss steht ein absolut verdienter Sieg der Gäste aus Meilschnitz die auch in dieser Höhe völlig verdient die Punkte mit nach Hause nehmen. Die erste Halbzeit konnten die Fürther durch robuste Zweikämpfe auf dem „Kleinfeld“ noch unbeschadet überstehen. Doch nach dem ersten Tor war das Spiel quasi entschieden. Innerhalb von fünf Minuten machten die Meilschnitzer mit den Treffern zum 0:2, 0:3 und 0:4 bereits alles klar und bleiben somit weiter auf Platz 3. Den Fürthern wünschen wir viel Erfolg für die restliche Saison.
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+++ Spielberichte Spieltag 10 in Fürth am Berg +++

TSSV Fürth am Berg II 5:5 SV Meilschnitz II

- SVM scheitert an sich selbst -

In diesem Derby der beiden Reserven vom TSSV Fürth am Berg 2 gegen den SV Meilschnitz 2 schien die Favoritenrolle klar. Die heimischen Fürther stecken tief im Abstiegskampf während die Gäste vom SV Meilschnitz im Tabellenmittelfeld ohne Druck aufspielen können. Hinzu kam, dass auch die „Erste“ der Meilschnitzer bis auf drei Ausnahmen alles an Bord hatte und so eine gut besetzte Reserve auf das Feld geschickt werden konnte. Bei spätsommerlichem Wetter mit Sonne pur pfiff der Unparteiische Turek das Derby an.

Es ging auch gleich gut los für die Gäste. Man konnte von Beginn an dominant auftreten und erspielte sich auf dem engen Platz ein deutliches Übergewicht. In der dritten Minute brachte Kienert eine scharfe Hereingabe ins Zentrum, wo T. Wohlleben den Ball stark annehmen konnte, sich um die eigene Achse drehte und satt flach ins lange Eck traf. Weiterhin dominierten die Gäste das Geschehen, bis in der 13. Minute völlig ohne Not ein Fürther Spieler nahe der Eckfahne per Bodycheck zu Boden gestreckt wurde. Leider ist „nahe der Eckfahne“ innerhalb des Strafraums auf dem kleinen Platz uns so zeigte der Referee völlig zurecht auf den Punkt. Schremmer übernahm die Verantwortung und lochte sicher flach rechts ein. Dies schien die Gäste völlig aus dem Konzept gebracht zu haben, die in der Folge keine Mittel fanden die Defensive der Heimelf zu knacken. So hatte Meilschnitz zwar mehr Ballbesitz, aber bis auf etliche Freistöße (auch aus aussichtsreichen Positionen) keine großen Torchancen. Vielmehr waren es die Fürther, die auch ihren zweiten Abschluss in Minute 35 zum Führungstreffer in Person von Schütt nutzen konnten. Jetzt war völlig der Wurm drin bei den Gästen. Diese versuchten durch viel Ballbesitz und Rückpässen die Gäste etwas aus der Reserve zu locken. So einen Rückpass konnte dann ein Fürther dem Meilschnitzer Keeper stibitzen, der den Stürmer der Heimelf umriss und so der nächste berechtigte Elfmeter zu Gunsten der Fürther gepfiffen wurde. Glücklicherweise versagten dem Schützen hier die Nerven, sodass es mit dem knappen 2:1 für Fürth in die Kabine ging.

Nach dem Seitenwechsel sollte das Spiel an Dramatik und Spannung kaum zu überbieten sein. Die Meilschnitzer rannten wütend an und wollten den Ausgleichstreffer erzielen. Doch es kam anders. Nach einem langen Einwurf ließ der Meilschnitzer Keeper das Leder fallen und Schremmer stocherte die Kugel zum 3:1 in der 60. Minute in die Maschen. Doch die Meilschnitzer antworteten schnell und nach herrlicher Vorarbeit von Schwesinger konnte T. Wohlleben den Anschlusstreffer in Minute 64 erzielen. Doch es dauerte nur fünf Minuten ehe der der Fürther „Oldie“ Engel einen Eckball wuchtig in die Maschen köpfte und den alten Abstand wiederherstellte. Doch wieder ließ die Meilschnitzer Antwort nicht lange auf sich warten. Zwei Minuten später konnte Schwesinger eine traumhafte Hereingabe von Duckstein zum 4:3 versenken (71.). In der kurzweiligen Partie dauerte es wieder nur zwei Minuten bis Hoch die Nase voll hatte und sich energisch den Ball auf Höhe der Mittellinie abholte, im Tempo Richtung Fürther Tor dribbelte und per Vollspannstoß die Kugel wuchtig aus knapp 30 Metern in die Maschen jagen konnte. Jetzt schienen die Fürther stehend K.O. und es rollten wütende Angriffe quasi im Minutentakt auf das Fürther Gehäuse zu. Ein Freistoß von T. Wohlleben zischte nur um Haaresbreite über den Knick. Doch mit viel Geschick verteidigten die Fürther das 4:4 bis in die 85. Minute. Dann war es T. Wohlleben, der Schwesinger bediente und dieser in der 85. Minute zum vermeintlichen Siegtreffer traf. Doch dies sollte es noch nicht gewesen sein. Aufgrund von mehreren Wechseln, sechs gelben Karten und sechs Toren in der zweiten Hälfte ließ der Schiedsrichter sieben Minuten nachspielen. Und in der 95. Minute spielten die Meilschnitzer den Ball ohne Not in der eigenen Hälfte ins Seitenaus. Wer sich an die 60. Minute erinnert, weiß, dass hieraus Torgefahr entstehen kann. Und so kam es dann auch. Der weite Einwurf in den Torraum wurde länger und länger. Der Meilschnitzer Keeper verschätzte sich und so war es wieder Schremmer der sein Tor aus der 60. Minute kopierte und zum verdienten Ausgleich traf.

Am Ende geht das Ergebnis so auch vollkommen in Ordnung. Zwar zeigten die kleinen Meilschnitzer die bessere Spielanlage, doch wer solche haarsträubenden Fehler in der Defensive macht, der darf sich am Ende nicht beschweren, wenn es nicht zum Sieg reicht. Die Fürther belohnen sich spät für ihre couragierte Leistung gegen die favorisierten Gäste.

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TSSV Fürth am Berg 0:5 SV Meilschnitz

- SVM knackt harte Nuss am Ende deutlich -

Derby auf der engen stimmungsvollen Sportanlage des TSSV Fürth am Berg. Zu Gast hatten die Fürther mit dem SV Meilschnitz ein Team, dass durch vier Siege in Serie sich bis auf Platz 3 schieben konnte und so mit der Favoritenrolle vorlieb nehmen musste, gegen die Fürther die tief im Abstiegskampf festsitzen. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen pfiff der Unparteiische Jürgen Strauch das Derby pünktlich um 15 Uhr an.

Von Beginn an waren es die Gäste aus Meilschnitz die über viel Ballbesitz das Spiel kontrollierten. Allerdings sprangen in der ersten Hälfte hierbei nur wenige Torchancen heraus. Wenn es doch mal schnell nach vorne ging, konnten die Fürther die Angriffe durch robustes Einsteigen auch immer wieder unterbinden, was zwei Wechsel durch Verletzungen nach Foulspielen auch belegen. Dies ist auch überhaupt nicht negativ gemeint, denn die Fürther nahmen die Tugenden die ein solches Derby gegen favorisierte Gäste benötigt hervorragend an. Die beste Torchance hatte Y. Greiner nach knapp 15 Minuten als er mit einem satten Schuss am Fußreflex von Heimkeeper Höhn scheiterte. Kurz darauf erzielte Y. Greiner dann sein Tor, als er stark den Körper zwischen Ball und Gegenspieler brachte. Doch der Verteidiger der auf Y. Greiner auflief, fiel bei seinem harten einsteigen im Strafraum und zum Entsetzen aller Beteiligten entschied der Referee diesen regulären Treffer nicht zu geben. Es gab auch keinen Strafstoß sondern unerklärlicherweise Freistoß für Fürth. Somit war auch diese Chance dahin. Die Fürther zeigten in den Zweikämpfen den absoluten Willen und konnten so relativ unbeschadet die Erste Halbzeit überstehen – auch weil Höhn im Stile eines Volleyballers noch den Abschluss von Gästecapitain Dorst entschärfte. So ging es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Kabinen, da sich die Heimelf dieses Ergebnis erarbeitet hatte.

In der Halbzeit hatte Gästecoach Walter aber wohl die richtigen Worte gefunden. Denn nun waren die Meilschnitzer auch bei zweiten Bällen oder in den Zweikämpfen giftiger und konnten so den Mentalitätsnachteil der ersten Hälfte ausgleichen. Es dauerte auch nicht lange, bis sich dies auf das Ergebnis niederschlagen sollte. In der 54. Minute wurde Kramer 20 Meter vor dem Fürther Gehäuse in zentraler Position bedient. Dieser zog zwei Gegenspieler auf sich und leitete mit der Hacke perfekt in den Lauf von Dorst weiter. Dieser zog mit viel Dynamik auf die linke Seite und traf die Kugel am Strafraumeck satt, sodass diese oben im langen Eck unhaltbar einschlug. Dies war wie ein Dosenöffner, denn nun hatten die Gäste die absolute Kontrolle über die Partie. Zahlreiche Eckbälle oder Freistöße strahlten immer wieder Torgefahr aus. Doch Heimkeeper Höhn zeigte auf der Linie starke Reflexe und konnte so sein Team vorerst im Spiel halten. So dauerte es bis zur 66. Minute ehe Y. Greiner seinem „Manndecker“ enteilte und über die linke Seite auf und davon ging. Aus spitzem Winkel hatte er das Auge für den einlaufenden Röttger, der keine Mühe hatte den Ball ins leere Tor zu schieben. Nur zwei Minuten später war wieder Y. Greiner über die linke Seite durch, doch da Heimkeeper Höhn auf den erneuten Querpass spekulierte, setzte Y. Greiner das Leder aus spitzem Winkel dieses Mal selbst in die Maschen. Damit war das Spiel dann quasi auch entschieden. Die nächste Chance hatte wieder der kaum zu bändigende Y. Greiner, der im vollen Tempo noch den Keeper umkurvte, doch aus spitzem Winkel dieses Mal scheiterte. Bereits in der 71. Minute setzte wieder Y. Greiner seinen Gegenspieler unter Druck, klaute ihm die Kugel vom Fuß und wollte gerade ins lange Eck einschieben, als ihn der Verteidiger umriss. So blieb dem Schiedsrichter nichts anderes übrig als auf den Punkt zu zeigen. Kramer lochte gewohnt sicher ein und stellte in Minute 71 die Uhren auf 0:4.  Anschließend nahmen die Meilschnitzer etwas den Fuß vom Gas und so plätscherte das Spiel etwas vor sich hin. Erst in der 89. Minute konnte Büttner mit Tempo der Heimkette davon laufen, schickte durch eine Körpertäuschung Keeper Höhn zu Boden und setzte die Pille ins leere Tor. Dies sollte auch der Endstand sein.

Am Schluss steht ein absolut verdienter Sieg der Gäste aus Meilschnitz die auch in dieser Höhe völlig verdient die Punkte mit nach Hause nehmen. Die erste Halbzeit konnten die Fürther durch robuste Zweikämpfe auf dem „Kleinfeld“ noch unbeschadet überstehen. Doch nach dem ersten Tor war das Spiel quasi entschieden. Innerhalb von fünf Minuten machten die Meilschnitzer mit den Treffern zum 0:2, 0:3 und 0:4 bereits alles klar und bleiben somit weiter auf Platz 3. Den Fürthern wünschen wir viel Erfolg für die restliche Saison.Image attachmentImage attachment

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...wie immer schön gschrieben...und ein toller Erfolg....weiter so...

Stark Jungs 💙💛

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5 days ago

SV Meilschnitz

+++ Derbysieg in Fürth +++
Nach verhaltener aber dominanter ersten Halbzeit konnte man nach dem Seitenwechsel noch 5 mal jubeln und einen ungefährdeten 5:0 Auswärtssieg einfahren. Defensive Konsequenz und offensiver Spielwitz waren der Schlüssel für die nächsten 3 Punkte. Langsam festigen sich die Schützlinge von Trainer Walter unter den Top-Teams der Liga! Mit 19 Punkten aus den ersten 10 Spielen haben wir einen sehr guten Saison-Start hingelegt! Die Zweite muss einen unglücklichen Ausgleichstreffer zum 5:5 in der Nachspielzeit hinnehmen.
#nurdersvm #svmeilschnitzgo #gelbblau #derbysieg
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...unglaublich....tolle Leistung...weiter so..

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7 days ago

SV Meilschnitz

+++ D2 besiegt Grub am Forst II +++

Die anfänglichen Schwierigkeiten in der Zuordnung führten früh zu unserem ersten Gegentor der Saison. Danach kamen wir immer besser ins Spiel und fanden unsere Linie. Die Jungs machen dann endlich den Ausgleich zum 1:1 was auch der Halbzeitstand war. In der zweiten Hälfte bestimmten wir das Spiel und machen noch weitere 3 schöne Tore. Glückwunsch, auch für die D2 gilt jetzt weiter fleißig arbeiten und vorne in der Tabelle festbeißen👍⚽👍⚽

#nurdersvm #svmeilschnitzgo #gelbblau #schonwiederdieseglatze #siegerglatze #spielgemeinschaft
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1 week ago

SV Meilschnitz

+++ D1 siegt in Redwitz +++

Von Anfang an hatten wir das Heft in der Hand und konnten mit vielen guten Spielzügen uns immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor spielen. Daraus resultiert auch das eindeutige Ergebnis von unserem 9:2 Sieg (Halbzeit 4:1) Somit sind wir vorübergehend sogar Tabellenführer. Weiter so Jungs damit wir uns da oben festbeißen können.👍⚽👍⚽

#nurdersvm #svmeilschnitzgo #gelbblau #spielgemeinschaft
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1 week ago

SV Meilschnitz

+++ C-Jugend siegt! +++
Erster Heimsieg der Saison gegen Küps.
Nach einer spielerisch sehr guten Leistung ging es mit einer 3:0 Führung in die Halbzeit.
Auch nach dem Seitenwechsel konnten unsere Nachwuchskicker überzeugen und kamen zu einem hoch verdienten 5:0 Sieg.

#nurdersvm #spielgemeinschaft #gelbblau #svmeilschnitzgo
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+++ C-Jugend siegt! +++
Erster Heimsieg der Saison gegen Küps.
Nach einer spielerisch sehr guten Leistung ging es mit einer 3:0 Führung in die Halbzeit. 
Auch nach dem Seitenwechsel konnten unsere Nachwuchskicker überzeugen und kamen zu einem hoch verdienten 5:0 Sieg.

#nurdersvm #spielgemeinschaft #gelbblau #svmeilschnitzgo

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...toller Erfolg...weiter so...

Glückwunsch.Wir sind mit der SG aufn einen richtig guten Weg.Weiter so Jungs.Gefällt mir sehr.

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SVM - ​KALENDER

   
     ANSCHRIFT

        SV Meilschnitz
        Effelder Straße 17
        96465 Neustadt bei Coburg
        info@sv-meilschnitz.de

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                                                I​NFO







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SV Meilschnitz 1949 e.V.
Gemeinsam stark - damals wie heute

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5 days ago

SV Meilschnitz

+++ Spielberichte Spieltag 10 in Fürth am Berg +++

TSSV Fürth am Berg II 5:5 SV Meilschnitz II

- SVM scheitert an sich selbst -

In diesem Derby der beiden Reserven vom TSSV Fürth am Berg 2 gegen den SV Meilschnitz 2 schien die Favoritenrolle klar. Die heimischen Fürther stecken tief im Abstiegskampf während die Gäste vom SV Meilschnitz im Tabellenmittelfeld ohne Druck aufspielen können. Hinzu kam, dass auch die „Erste“ der Meilschnitzer bis auf drei Ausnahmen alles an Bord hatte und so eine gut besetzte Reserve auf das Feld geschickt werden konnte. Bei spätsommerlichem Wetter mit Sonne pur pfiff der Unparteiische Turek das Derby an.

Es ging auch gleich gut los für die Gäste. Man konnte von Beginn an dominant auftreten und erspielte sich auf dem engen Platz ein deutliches Übergewicht. In der dritten Minute brachte Kienert eine scharfe Hereingabe ins Zentrum, wo T. Wohlleben den Ball stark annehmen konnte, sich um die eigene Achse drehte und satt flach ins lange Eck traf. Weiterhin dominierten die Gäste das Geschehen, bis in der 13. Minute völlig ohne Not ein Fürther Spieler nahe der Eckfahne per Bodycheck zu Boden gestreckt wurde. Leider ist „nahe der Eckfahne“ innerhalb des Strafraums auf dem kleinen Platz uns so zeigte der Referee völlig zurecht auf den Punkt. Schremmer übernahm die Verantwortung und lochte sicher flach rechts ein. Dies schien die Gäste völlig aus dem Konzept gebracht zu haben, die in der Folge keine Mittel fanden die Defensive der Heimelf zu knacken. So hatte Meilschnitz zwar mehr Ballbesitz, aber bis auf etliche Freistöße (auch aus aussichtsreichen Positionen) keine großen Torchancen. Vielmehr waren es die Fürther, die auch ihren zweiten Abschluss in Minute 35 zum Führungstreffer in Person von Schütt nutzen konnten. Jetzt war völlig der Wurm drin bei den Gästen. Diese versuchten durch viel Ballbesitz und Rückpässen die Gäste etwas aus der Reserve zu locken. So einen Rückpass konnte dann ein Fürther dem Meilschnitzer Keeper stibitzen, der den Stürmer der Heimelf umriss und so der nächste berechtigte Elfmeter zu Gunsten der Fürther gepfiffen wurde. Glücklicherweise versagten dem Schützen hier die Nerven, sodass es mit dem knappen 2:1 für Fürth in die Kabine ging.

Nach dem Seitenwechsel sollte das Spiel an Dramatik und Spannung kaum zu überbieten sein. Die Meilschnitzer rannten wütend an und wollten den Ausgleichstreffer erzielen. Doch es kam anders. Nach einem langen Einwurf ließ der Meilschnitzer Keeper das Leder fallen und Schremmer stocherte die Kugel zum 3:1 in der 60. Minute in die Maschen. Doch die Meilschnitzer antworteten schnell und nach herrlicher Vorarbeit von Schwesinger konnte T. Wohlleben den Anschlusstreffer in Minute 64 erzielen. Doch es dauerte nur fünf Minuten ehe der der Fürther „Oldie“ Engel einen Eckball wuchtig in die Maschen köpfte und den alten Abstand wiederherstellte. Doch wieder ließ die Meilschnitzer Antwort nicht lange auf sich warten. Zwei Minuten später konnte Schwesinger eine traumhafte Hereingabe von Duckstein zum 4:3 versenken (71.). In der kurzweiligen Partie dauerte es wieder nur zwei Minuten bis Hoch die Nase voll hatte und sich energisch den Ball auf Höhe der Mittellinie abholte, im Tempo Richtung Fürther Tor dribbelte und per Vollspannstoß die Kugel wuchtig aus knapp 30 Metern in die Maschen jagen konnte. Jetzt schienen die Fürther stehend K.O. und es rollten wütende Angriffe quasi im Minutentakt auf das Fürther Gehäuse zu. Ein Freistoß von T. Wohlleben zischte nur um Haaresbreite über den Knick. Doch mit viel Geschick verteidigten die Fürther das 4:4 bis in die 85. Minute. Dann war es T. Wohlleben, der Schwesinger bediente und dieser in der 85. Minute zum vermeintlichen Siegtreffer traf. Doch dies sollte es noch nicht gewesen sein. Aufgrund von mehreren Wechseln, sechs gelben Karten und sechs Toren in der zweiten Hälfte ließ der Schiedsrichter sieben Minuten nachspielen. Und in der 95. Minute spielten die Meilschnitzer den Ball ohne Not in der eigenen Hälfte ins Seitenaus. Wer sich an die 60. Minute erinnert, weiß, dass hieraus Torgefahr entstehen kann. Und so kam es dann auch. Der weite Einwurf in den Torraum wurde länger und länger. Der Meilschnitzer Keeper verschätzte sich und so war es wieder Schremmer der sein Tor aus der 60. Minute kopierte und zum verdienten Ausgleich traf.

Am Ende geht das Ergebnis so auch vollkommen in Ordnung. Zwar zeigten die kleinen Meilschnitzer die bessere Spielanlage, doch wer solche haarsträubenden Fehler in der Defensive macht, der darf sich am Ende nicht beschweren, wenn es nicht zum Sieg reicht. Die Fürther belohnen sich spät für ihre couragierte Leistung gegen die favorisierten Gäste.

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TSSV Fürth am Berg 0:5 SV Meilschnitz

- SVM knackt harte Nuss am Ende deutlich -

Derby auf der engen stimmungsvollen Sportanlage des TSSV Fürth am Berg. Zu Gast hatten die Fürther mit dem SV Meilschnitz ein Team, dass durch vier Siege in Serie sich bis auf Platz 3 schieben konnte und so mit der Favoritenrolle vorlieb nehmen musste, gegen die Fürther die tief im Abstiegskampf festsitzen. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen pfiff der Unparteiische Jürgen Strauch das Derby pünktlich um 15 Uhr an.

Von Beginn an waren es die Gäste aus Meilschnitz die über viel Ballbesitz das Spiel kontrollierten. Allerdings sprangen in der ersten Hälfte hierbei nur wenige Torchancen heraus. Wenn es doch mal schnell nach vorne ging, konnten die Fürther die Angriffe durch robustes Einsteigen auch immer wieder unterbinden, was zwei Wechsel durch Verletzungen nach Foulspielen auch belegen. Dies ist auch überhaupt nicht negativ gemeint, denn die Fürther nahmen die Tugenden die ein solches Derby gegen favorisierte Gäste benötigt hervorragend an. Die beste Torchance hatte Y. Greiner nach knapp 15 Minuten als er mit einem satten Schuss am Fußreflex von Heimkeeper Höhn scheiterte. Kurz darauf erzielte Y. Greiner dann sein Tor, als er stark den Körper zwischen Ball und Gegenspieler brachte. Doch der Verteidiger der auf Y. Greiner auflief, fiel bei seinem harten einsteigen im Strafraum und zum Entsetzen aller Beteiligten entschied der Referee diesen regulären Treffer nicht zu geben. Es gab auch keinen Strafstoß sondern unerklärlicherweise Freistoß für Fürth. Somit war auch diese Chance dahin. Die Fürther zeigten in den Zweikämpfen den absoluten Willen und konnten so relativ unbeschadet die Erste Halbzeit überstehen – auch weil Höhn im Stile eines Volleyballers noch den Abschluss von Gästecapitain Dorst entschärfte. So ging es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Kabinen, da sich die Heimelf dieses Ergebnis erarbeitet hatte.

In der Halbzeit hatte Gästecoach Walter aber wohl die richtigen Worte gefunden. Denn nun waren die Meilschnitzer auch bei zweiten Bällen oder in den Zweikämpfen giftiger und konnten so den Mentalitätsnachteil der ersten Hälfte ausgleichen. Es dauerte auch nicht lange, bis sich dies auf das Ergebnis niederschlagen sollte. In der 54. Minute wurde Kramer 20 Meter vor dem Fürther Gehäuse in zentraler Position bedient. Dieser zog zwei Gegenspieler auf sich und leitete mit der Hacke perfekt in den Lauf von Dorst weiter. Dieser zog mit viel Dynamik auf die linke Seite und traf die Kugel am Strafraumeck satt, sodass diese oben im langen Eck unhaltbar einschlug. Dies war wie ein Dosenöffner, denn nun hatten die Gäste die absolute Kontrolle über die Partie. Zahlreiche Eckbälle oder Freistöße strahlten immer wieder Torgefahr aus. Doch Heimkeeper Höhn zeigte auf der Linie starke Reflexe und konnte so sein Team vorerst im Spiel halten. So dauerte es bis zur 66. Minute ehe Y. Greiner seinem „Manndecker“ enteilte und über die linke Seite auf und davon ging. Aus spitzem Winkel hatte er das Auge für den einlaufenden Röttger, der keine Mühe hatte den Ball ins leere Tor zu schieben. Nur zwei Minuten später war wieder Y. Greiner über die linke Seite durch, doch da Heimkeeper Höhn auf den erneuten Querpass spekulierte, setzte Y. Greiner das Leder aus spitzem Winkel dieses Mal selbst in die Maschen. Damit war das Spiel dann quasi auch entschieden. Die nächste Chance hatte wieder der kaum zu bändigende Y. Greiner, der im vollen Tempo noch den Keeper umkurvte, doch aus spitzem Winkel dieses Mal scheiterte. Bereits in der 71. Minute setzte wieder Y. Greiner seinen Gegenspieler unter Druck, klaute ihm die Kugel vom Fuß und wollte gerade ins lange Eck einschieben, als ihn der Verteidiger umriss. So blieb dem Schiedsrichter nichts anderes übrig als auf den Punkt zu zeigen. Kramer lochte gewohnt sicher ein und stellte in Minute 71 die Uhren auf 0:4. Anschließend nahmen die Meilschnitzer etwas den Fuß vom Gas und so plätscherte das Spiel etwas vor sich hin. Erst in der 89. Minute konnte Büttner mit Tempo der Heimkette davon laufen, schickte durch eine Körpertäuschung Keeper Höhn zu Boden und setzte die Pille ins leere Tor. Dies sollte auch der Endstand sein.

Am Schluss steht ein absolut verdienter Sieg der Gäste aus Meilschnitz die auch in dieser Höhe völlig verdient die Punkte mit nach Hause nehmen. Die erste Halbzeit konnten die Fürther durch robuste Zweikämpfe auf dem „Kleinfeld“ noch unbeschadet überstehen. Doch nach dem ersten Tor war das Spiel quasi entschieden. Innerhalb von fünf Minuten machten die Meilschnitzer mit den Treffern zum 0:2, 0:3 und 0:4 bereits alles klar und bleiben somit weiter auf Platz 3. Den Fürthern wünschen wir viel Erfolg für die restliche Saison.
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+++ Spielberichte Spieltag 10 in Fürth am Berg +++

TSSV Fürth am Berg II 5:5 SV Meilschnitz II

- SVM scheitert an sich selbst -

In diesem Derby der beiden Reserven vom TSSV Fürth am Berg 2 gegen den SV Meilschnitz 2 schien die Favoritenrolle klar. Die heimischen Fürther stecken tief im Abstiegskampf während die Gäste vom SV Meilschnitz im Tabellenmittelfeld ohne Druck aufspielen können. Hinzu kam, dass auch die „Erste“ der Meilschnitzer bis auf drei Ausnahmen alles an Bord hatte und so eine gut besetzte Reserve auf das Feld geschickt werden konnte. Bei spätsommerlichem Wetter mit Sonne pur pfiff der Unparteiische Turek das Derby an.

Es ging auch gleich gut los für die Gäste. Man konnte von Beginn an dominant auftreten und erspielte sich auf dem engen Platz ein deutliches Übergewicht. In der dritten Minute brachte Kienert eine scharfe Hereingabe ins Zentrum, wo T. Wohlleben den Ball stark annehmen konnte, sich um die eigene Achse drehte und satt flach ins lange Eck traf. Weiterhin dominierten die Gäste das Geschehen, bis in der 13. Minute völlig ohne Not ein Fürther Spieler nahe der Eckfahne per Bodycheck zu Boden gestreckt wurde. Leider ist „nahe der Eckfahne“ innerhalb des Strafraums auf dem kleinen Platz uns so zeigte der Referee völlig zurecht auf den Punkt. Schremmer übernahm die Verantwortung und lochte sicher flach rechts ein. Dies schien die Gäste völlig aus dem Konzept gebracht zu haben, die in der Folge keine Mittel fanden die Defensive der Heimelf zu knacken. So hatte Meilschnitz zwar mehr Ballbesitz, aber bis auf etliche Freistöße (auch aus aussichtsreichen Positionen) keine großen Torchancen. Vielmehr waren es die Fürther, die auch ihren zweiten Abschluss in Minute 35 zum Führungstreffer in Person von Schütt nutzen konnten. Jetzt war völlig der Wurm drin bei den Gästen. Diese versuchten durch viel Ballbesitz und Rückpässen die Gäste etwas aus der Reserve zu locken. So einen Rückpass konnte dann ein Fürther dem Meilschnitzer Keeper stibitzen, der den Stürmer der Heimelf umriss und so der nächste berechtigte Elfmeter zu Gunsten der Fürther gepfiffen wurde. Glücklicherweise versagten dem Schützen hier die Nerven, sodass es mit dem knappen 2:1 für Fürth in die Kabine ging.

Nach dem Seitenwechsel sollte das Spiel an Dramatik und Spannung kaum zu überbieten sein. Die Meilschnitzer rannten wütend an und wollten den Ausgleichstreffer erzielen. Doch es kam anders. Nach einem langen Einwurf ließ der Meilschnitzer Keeper das Leder fallen und Schremmer stocherte die Kugel zum 3:1 in der 60. Minute in die Maschen. Doch die Meilschnitzer antworteten schnell und nach herrlicher Vorarbeit von Schwesinger konnte T. Wohlleben den Anschlusstreffer in Minute 64 erzielen. Doch es dauerte nur fünf Minuten ehe der der Fürther „Oldie“ Engel einen Eckball wuchtig in die Maschen köpfte und den alten Abstand wiederherstellte. Doch wieder ließ die Meilschnitzer Antwort nicht lange auf sich warten. Zwei Minuten später konnte Schwesinger eine traumhafte Hereingabe von Duckstein zum 4:3 versenken (71.). In der kurzweiligen Partie dauerte es wieder nur zwei Minuten bis Hoch die Nase voll hatte und sich energisch den Ball auf Höhe der Mittellinie abholte, im Tempo Richtung Fürther Tor dribbelte und per Vollspannstoß die Kugel wuchtig aus knapp 30 Metern in die Maschen jagen konnte. Jetzt schienen die Fürther stehend K.O. und es rollten wütende Angriffe quasi im Minutentakt auf das Fürther Gehäuse zu. Ein Freistoß von T. Wohlleben zischte nur um Haaresbreite über den Knick. Doch mit viel Geschick verteidigten die Fürther das 4:4 bis in die 85. Minute. Dann war es T. Wohlleben, der Schwesinger bediente und dieser in der 85. Minute zum vermeintlichen Siegtreffer traf. Doch dies sollte es noch nicht gewesen sein. Aufgrund von mehreren Wechseln, sechs gelben Karten und sechs Toren in der zweiten Hälfte ließ der Schiedsrichter sieben Minuten nachspielen. Und in der 95. Minute spielten die Meilschnitzer den Ball ohne Not in der eigenen Hälfte ins Seitenaus. Wer sich an die 60. Minute erinnert, weiß, dass hieraus Torgefahr entstehen kann. Und so kam es dann auch. Der weite Einwurf in den Torraum wurde länger und länger. Der Meilschnitzer Keeper verschätzte sich und so war es wieder Schremmer der sein Tor aus der 60. Minute kopierte und zum verdienten Ausgleich traf.

Am Ende geht das Ergebnis so auch vollkommen in Ordnung. Zwar zeigten die kleinen Meilschnitzer die bessere Spielanlage, doch wer solche haarsträubenden Fehler in der Defensive macht, der darf sich am Ende nicht beschweren, wenn es nicht zum Sieg reicht. Die Fürther belohnen sich spät für ihre couragierte Leistung gegen die favorisierten Gäste.

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TSSV Fürth am Berg 0:5 SV Meilschnitz

- SVM knackt harte Nuss am Ende deutlich -

Derby auf der engen stimmungsvollen Sportanlage des TSSV Fürth am Berg. Zu Gast hatten die Fürther mit dem SV Meilschnitz ein Team, dass durch vier Siege in Serie sich bis auf Platz 3 schieben konnte und so mit der Favoritenrolle vorlieb nehmen musste, gegen die Fürther die tief im Abstiegskampf festsitzen. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen pfiff der Unparteiische Jürgen Strauch das Derby pünktlich um 15 Uhr an.

Von Beginn an waren es die Gäste aus Meilschnitz die über viel Ballbesitz das Spiel kontrollierten. Allerdings sprangen in der ersten Hälfte hierbei nur wenige Torchancen heraus. Wenn es doch mal schnell nach vorne ging, konnten die Fürther die Angriffe durch robustes Einsteigen auch immer wieder unterbinden, was zwei Wechsel durch Verletzungen nach Foulspielen auch belegen. Dies ist auch überhaupt nicht negativ gemeint, denn die Fürther nahmen die Tugenden die ein solches Derby gegen favorisierte Gäste benötigt hervorragend an. Die beste Torchance hatte Y. Greiner nach knapp 15 Minuten als er mit einem satten Schuss am Fußreflex von Heimkeeper Höhn scheiterte. Kurz darauf erzielte Y. Greiner dann sein Tor, als er stark den Körper zwischen Ball und Gegenspieler brachte. Doch der Verteidiger der auf Y. Greiner auflief, fiel bei seinem harten einsteigen im Strafraum und zum Entsetzen aller Beteiligten entschied der Referee diesen regulären Treffer nicht zu geben. Es gab auch keinen Strafstoß sondern unerklärlicherweise Freistoß für Fürth. Somit war auch diese Chance dahin. Die Fürther zeigten in den Zweikämpfen den absoluten Willen und konnten so relativ unbeschadet die Erste Halbzeit überstehen – auch weil Höhn im Stile eines Volleyballers noch den Abschluss von Gästecapitain Dorst entschärfte. So ging es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Kabinen, da sich die Heimelf dieses Ergebnis erarbeitet hatte.

In der Halbzeit hatte Gästecoach Walter aber wohl die richtigen Worte gefunden. Denn nun waren die Meilschnitzer auch bei zweiten Bällen oder in den Zweikämpfen giftiger und konnten so den Mentalitätsnachteil der ersten Hälfte ausgleichen. Es dauerte auch nicht lange, bis sich dies auf das Ergebnis niederschlagen sollte. In der 54. Minute wurde Kramer 20 Meter vor dem Fürther Gehäuse in zentraler Position bedient. Dieser zog zwei Gegenspieler auf sich und leitete mit der Hacke perfekt in den Lauf von Dorst weiter. Dieser zog mit viel Dynamik auf die linke Seite und traf die Kugel am Strafraumeck satt, sodass diese oben im langen Eck unhaltbar einschlug. Dies war wie ein Dosenöffner, denn nun hatten die Gäste die absolute Kontrolle über die Partie. Zahlreiche Eckbälle oder Freistöße strahlten immer wieder Torgefahr aus. Doch Heimkeeper Höhn zeigte auf der Linie starke Reflexe und konnte so sein Team vorerst im Spiel halten. So dauerte es bis zur 66. Minute ehe Y. Greiner seinem „Manndecker“ enteilte und über die linke Seite auf und davon ging. Aus spitzem Winkel hatte er das Auge für den einlaufenden Röttger, der keine Mühe hatte den Ball ins leere Tor zu schieben. Nur zwei Minuten später war wieder Y. Greiner über die linke Seite durch, doch da Heimkeeper Höhn auf den erneuten Querpass spekulierte, setzte Y. Greiner das Leder aus spitzem Winkel dieses Mal selbst in die Maschen. Damit war das Spiel dann quasi auch entschieden. Die nächste Chance hatte wieder der kaum zu bändigende Y. Greiner, der im vollen Tempo noch den Keeper umkurvte, doch aus spitzem Winkel dieses Mal scheiterte. Bereits in der 71. Minute setzte wieder Y. Greiner seinen Gegenspieler unter Druck, klaute ihm die Kugel vom Fuß und wollte gerade ins lange Eck einschieben, als ihn der Verteidiger umriss. So blieb dem Schiedsrichter nichts anderes übrig als auf den Punkt zu zeigen. Kramer lochte gewohnt sicher ein und stellte in Minute 71 die Uhren auf 0:4.  Anschließend nahmen die Meilschnitzer etwas den Fuß vom Gas und so plätscherte das Spiel etwas vor sich hin. Erst in der 89. Minute konnte Büttner mit Tempo der Heimkette davon laufen, schickte durch eine Körpertäuschung Keeper Höhn zu Boden und setzte die Pille ins leere Tor. Dies sollte auch der Endstand sein.

Am Schluss steht ein absolut verdienter Sieg der Gäste aus Meilschnitz die auch in dieser Höhe völlig verdient die Punkte mit nach Hause nehmen. Die erste Halbzeit konnten die Fürther durch robuste Zweikämpfe auf dem „Kleinfeld“ noch unbeschadet überstehen. Doch nach dem ersten Tor war das Spiel quasi entschieden. Innerhalb von fünf Minuten machten die Meilschnitzer mit den Treffern zum 0:2, 0:3 und 0:4 bereits alles klar und bleiben somit weiter auf Platz 3. Den Fürthern wünschen wir viel Erfolg für die restliche Saison.Image attachmentImage attachment

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...wie immer schön gschrieben...und ein toller Erfolg....weiter so...

Stark Jungs 💙💛

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5 days ago

SV Meilschnitz

+++ Derbysieg in Fürth +++
Nach verhaltener aber dominanter ersten Halbzeit konnte man nach dem Seitenwechsel noch 5 mal jubeln und einen ungefährdeten 5:0 Auswärtssieg einfahren. Defensive Konsequenz und offensiver Spielwitz waren der Schlüssel für die nächsten 3 Punkte. Langsam festigen sich die Schützlinge von Trainer Walter unter den Top-Teams der Liga! Mit 19 Punkten aus den ersten 10 Spielen haben wir einen sehr guten Saison-Start hingelegt! Die Zweite muss einen unglücklichen Ausgleichstreffer zum 5:5 in der Nachspielzeit hinnehmen.
#nurdersvm #svmeilschnitzgo #gelbblau #derbysieg
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...unglaublich....tolle Leistung...weiter so..

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7 days ago

SV Meilschnitz

+++ D2 besiegt Grub am Forst II +++

Die anfänglichen Schwierigkeiten in der Zuordnung führten früh zu unserem ersten Gegentor der Saison. Danach kamen wir immer besser ins Spiel und fanden unsere Linie. Die Jungs machen dann endlich den Ausgleich zum 1:1 was auch der Halbzeitstand war. In der zweiten Hälfte bestimmten wir das Spiel und machen noch weitere 3 schöne Tore. Glückwunsch, auch für die D2 gilt jetzt weiter fleißig arbeiten und vorne in der Tabelle festbeißen👍⚽👍⚽

#nurdersvm #svmeilschnitzgo #gelbblau #schonwiederdieseglatze #siegerglatze #spielgemeinschaft
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1 week ago

SV Meilschnitz

+++ D1 siegt in Redwitz +++

Von Anfang an hatten wir das Heft in der Hand und konnten mit vielen guten Spielzügen uns immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor spielen. Daraus resultiert auch das eindeutige Ergebnis von unserem 9:2 Sieg (Halbzeit 4:1) Somit sind wir vorübergehend sogar Tabellenführer. Weiter so Jungs damit wir uns da oben festbeißen können.👍⚽👍⚽

#nurdersvm #svmeilschnitzgo #gelbblau #spielgemeinschaft
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1 week ago

SV Meilschnitz

+++ C-Jugend siegt! +++
Erster Heimsieg der Saison gegen Küps.
Nach einer spielerisch sehr guten Leistung ging es mit einer 3:0 Führung in die Halbzeit.
Auch nach dem Seitenwechsel konnten unsere Nachwuchskicker überzeugen und kamen zu einem hoch verdienten 5:0 Sieg.

#nurdersvm #spielgemeinschaft #gelbblau #svmeilschnitzgo
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+++ C-Jugend siegt! +++
Erster Heimsieg der Saison gegen Küps.
Nach einer spielerisch sehr guten Leistung ging es mit einer 3:0 Führung in die Halbzeit. 
Auch nach dem Seitenwechsel konnten unsere Nachwuchskicker überzeugen und kamen zu einem hoch verdienten 5:0 Sieg.

#nurdersvm #spielgemeinschaft #gelbblau #svmeilschnitzgo

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...toller Erfolg...weiter so...

Glückwunsch.Wir sind mit der SG aufn einen richtig guten Weg.Weiter so Jungs.Gefällt mir sehr.

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